INHOUSE-WORKSHOP FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE UND PROJEKTTEAMS
Vom Entschluss zur Umsetzung
Beschlüsse scheitern selten am fehlenden Willen. Oft bleibt offen, wer was bis wann tut.
Im Workshop erproben die Teilnehmenden eine Umsetzungsvereinbarung: mit klarem Ergebnis, eindeutiger Verantwortung, einem konkreten ersten Schritt und einem vereinbarten Rückmeldepunkt.
Tagesworkshop · Inhouse
1 Workshoptag · bis zu 14 Teilnehmende
Für größere Gruppen stimmen wir Format und Konditionen individuell ab.
Vorgespräch, digitales Booklet und Werkzeugkarten inklusive
Vertiefungsimpulse im Anschluss
3.500 € pauschal*
Mit Dr. Oliver Schinnerl
Lektor an der Universität Graz, seit 2007 in Lehre und Erwachsenenbildung.
WARUM DIESER WORKSHOP?
Ein Beschluss ist noch kein sichtbares Ergebnis.
In Besprechungen entsteht oft echte Zustimmung. Trotzdem verliert sich die Umsetzung anschließend zwischen Tagesgeschäft, unklaren Zuständigkeiten, schwierigen Übergaben und fehlenden Rückmeldungen. Schnell wird dann Motivation zum Problem erklärt, obwohl der Beschluss selbst noch nicht handlungsfähig formuliert war.
Der Workshop richtet den Blick auf die Konstruktion der Umsetzung. Die Teilnehmenden übersetzen Vorhaben in beobachtbare Ergebnisse, klären Verantwortung und kritische Schnittstellen und gestalten einen ersten Schritt, der zum passenden Zeitpunkt ausgelöst wird. Fortschritt und Hindernisse werden dadurch früher sichtbar und können rechtzeitig bearbeitet werden.
Für Menschen, die aus Beschlüssen verlässliches Handeln machen wollen.
FÜR WEN?
Der Workshop richtet sich an Führungskräfte, Projektteams sowie Verantwortliche für Veränderungs- und Umsetzungsvorhaben. Er ist besonders hilfreich, wenn Entscheidungen zwar getroffen werden, ihre Umsetzung aber immer wieder ins Stocken gerät.
1.
Beschlüsse verschwinden im Alltag
Im Meeting besteht Einigkeit, danach fehlt jedoch ein klarer Beginn oder das Tagesgeschäft übernimmt.
3.
Probleme werden zu spät erkannt
Es gibt keinen einfachen Fortschrittshinweis und keinen vereinbarten Zeitpunkt für Rückmeldung oder Korrektur.
NUTZEN FÜR DIE ORGANISATION
Mehr Klarheit, die auch nach dem Workshop nutzbar bleibt.
Die Teilnehmenden erwerben eine gemeinsame, verständliche Sprache und können die Werkzeuge anschließend selbstständig in ihrem Verantwortungsbereich einsetzen.
1.
Beschlüsse werden häufiger in sichtbare Ergebnisse und konkrete nächste Schritte übersetzt.
2.
Verantwortung und kritische Übergaben sind für alle Beteiligten nachvollziehbarer.
3.
Umsetzungshindernisse werden genauer erkannt, statt vorschnell einzelnen Personen zugeschrieben zu werden.
4.
Frühe Signale und vereinbarte Rückmeldungen ermöglichen Korrektur, bevor Vorhaben vollständig ins Stocken geraten.
INHALTE
Womit sich die Teilnehmenden konkret beschäftigen.
Der Workshop verbindet verständliche Grundlagen mit typischen Situationen aus dem Führungs- und Arbeitsalltag. Die einzelnen Themen bauen aufeinander auf, ohne einen starren minutengenauen Ablauf vorzugeben.
1.
Beschlüsse in sichtbare Ergebnisse übersetzen
Die Teilnehmenden unterscheiden zwischen Absicht, Aufgabe, Projekt und einem beobachtbaren Zustand, an dem erfolgreiche Umsetzung erkannt werden kann.
2.
Verantwortung eindeutig zuordnen
Sie klären, wer das Ergebnis verantwortet, welche Beiträge andere leisten und an welchen Übergaben die Umsetzung besonders anfällig ist.
3.
Hindernisse genauer diagnostizieren
Sie unterscheiden fehlende Motivation von praktischer Reibung, fehlender Fähigkeit, mangelnder Gelegenheit oder ausbleibender Rückmeldung.
4.
Den ersten Schritt auslösbar machen
Sie verbinden eine konkrete Situation mit einer konkreten Handlung, damit der Start nicht von einer späteren Erinnerung oder neuer Motivation abhängt.
5.
Fortschritt, Eskalation und Lernen vereinbaren
Sie definieren ein frühes Signal, einen sinnvollen Rückmeldepunkt und eine Eskalation, falls Hindernisse nicht im vereinbarten Rahmen gelöst werden können.
Danach Praktisch Können
Was die Teilnehmenden nach dem Workshop besser können.
Die Lernziele beschreiben keine Fachbegriffe, sondern Fähigkeiten, die sich unmittelbar auf typische Entscheidungssituationen übertragen lassen.
1. Sie formulieren Beschlüsse als beobachtbare Ergebnisse statt als allgemeine Absichten.
2. Sie ordnen die Verantwortung für das Ergebnis eindeutig zu und klären benötigte Beiträge.
3. Sie erkennen, ob Motivation, Reibung, Fähigkeit, Gelegenheit oder Feedback die Umsetzung behindert.
4. Sie gestalten einen konkreten ersten Schritt, der in einer passenden Situation ausgelöst wird.
5. Sie vereinbaren Fortschrittssignale, Rückmeldung und Korrektur, bevor ein Vorhaben aus dem Blick gerät.
WERKZEUGKASTEN
Werkzeuge, die bei konkreten Entscheidungen weiterhelfen.
Jedes Werkzeug beantwortet eine praktische Frage. Die Bezeichnung ist zweitrangig; entscheidend ist, wozu es die Teilnehmenden im Arbeitsalltag befähigt.
1.
Ein klares Ergebnis beschreiben
Eine einfache Übersetzung macht aus abstrakten Vorhaben einen Zustand, den Beteiligte beobachten und beurteilen können.
Werkzeug: Sichtbares Ergebnis
2.
Das eigentliche Hindernis erkennen
Eine strukturierte Diagnose verhindert, dass jedes Umsetzungsproblem vorschnell als mangelnde Motivation gedeutet wird.
Werkzeug: Reibungsdiagnose
3.
Den Beginn konkret auslösen
Eine Wenn-dann-Formulierung verbindet einen erkennbaren Moment mit der ersten konkreten Handlung.
Werkzeug: Wenn-dann-Start
4.
Verantwortung und Schnittstellen klären
Ergebnisverantwortung, Beiträge und kritische Übergaben werden sichtbar gemacht und eindeutig vereinbart.
Werkzeug: Verantwortung und Übergaben
5.
Fortschritt früh erkennen
Ein einfaches Signal zeigt rechtzeitig, ob die Umsetzung begonnen hat oder Unterstützung benötigt wird.
Werkzeug: Fortschrittssignal
6.
Umsetzung als lernenden Prozess gestalten
Ergebnis, Hindernisse, erster Schritt, Signal, Eskalation und Rückschau werden in einer übersichtlichen Vereinbarung verbunden.
Werkzeug: Umsetzungsvereinbarung
SO WIRD GELERNT
Verstehen. Ausprobieren. Sicherer anwenden.
Aus vielen Jahren in Lehre und Training weiß ich: Menschen behalten ein Modell nicht allein deshalb, weil es gut erklärt wurde. Sie müssen erleben, welchen Unterschied es in einer konkreten Situation macht.
Deshalb werden die Inhalte verständlich vermittelt, an anschaulichen und teilweise überraschenden Beispielen sichtbar gemacht und anschließend praktisch angewandt. So entstehen Aha-Momente, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern mehr Handlungssicherheit für den Arbeitsalltag schaffen.
01
Verständliche Impulse
Die Teilnehmenden erhalten so viel Theorie wie nötig, in einer Sprache, die ohne fachliches Vorwissen zugänglich bleibt.
02
Konkrete Anwendung
Übungen und typische Entscheidungssituationen machen die Modelle praktisch erfahrbar und zeigen ihren Nutzen ebenso wie ihre Grenzen.
03
Eigener Werkzeugkasten
Die Teilnehmenden übertragen das Gelernte auf ihren Alltag und erhalten übersichtliche Arbeitsunterlagen zum späteren Nachschlagen.
KLARE INHALTE, PASSEND GERAHMT
Der Kern des Workshops steht fest.
Inhalt, Lernziele und Kernwerkzeuge bilden ein fest konzipiertes Standardangebot. In einem kurzen Vorgespräch klären wir Zielgruppe, Sprache und typische Herausforderungen, damit Beispiele und Übungen gut an den Arbeitsalltag der Teilnehmenden anschließen. Tagesstart und Pausen werden an Ihren organisatorischen Rahmen angepasst.
Im Tagesworkshop enthalten
- Ein kurzes Vorgespräch klärt Zielgruppe, Anlass und organisatorischen Rahmen.
- Die Teilnehmenden erleben einen vollständigen Workshoptag mit verständlichen Impulsen und praktischer Anwendung.
- Alle Teilnehmenden erhalten ein digitales Teilnehmerbooklet und passende Werkzeugkarten zum Nachschlagen.
- Einige Tage nach dem Workshop erhalten die Teilnehmenden eine kompakte Zusammenfassung und ausgewählte Vertiefungsimpulse.
HÄUFIGE FRAGEN
Was Auftraggebende vorab wissen möchten.
Passt dieser Workshop zu Ihrem Anlass?
NÄCHSTER SCHRITT
In einem kurzen Gespräch klären wir Zielgruppe, typische Herausforderungen und organisatorischen Rahmen. Danach erhalten Sie ein transparentes Angebot.
* Preise: Alle angegebenen Preise sind Endpreise. Gemäß der Kleinunternehmerregelung (§ 6 Abs. 1 Z 27 UStG) wird keine Umsatzsteuer berechnet. Reisekosten werden vorab gesondert vereinbart.